Mittwoch, 5. Juli 2017

Buchrezension: "In Blut geschrieben" von Anne Bishop (Die Anderen 1)

Autor: Anne Bishop
Titel: In Blut geschrieben

Reihe: Die Anderen, Band 1
Verlag: Drachenmond

Übersetzung: Frauke Watson 

Originaltitel: Written in Red
Format: eBook (Auch als Print erhältlich!)
Seitenzahl: ca. 400

Erscheinungsjahr: 2016
Altersempfehlung: ab 16 Jahren

Genre: Urban Fantasy

Schlagwörter: Prophezeiung, Werwölfe, Elementarwesen
Leseprobe: *klick* 

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Klappentext:

Entdecke eine Welt, die von den Anderen bevölkert wird – unheimliche Wesen, die diese Welt beherrschen und für die Menschen Beute sind. Meg Corbyn ist eine Cassandra Sangue – eine Blutprophetin – und kann in die Zukunft sehen, wenn ihre Haut geritzt wird. Eine Gabe, die sich eher wie ein Fluch anfühlt. Meg wird von ihrem Aufseher wie eine Sklavin gehalten, damit er unbegrenzten Zugang zu ihren Visionen hat. Doch als sie entkommt, ist der einzig sichere Platz, an dem sie sich verstecken kann, der Lakeside Courtyard – ein Geschäftsviertel, das von den Anderen geführt wird. Gestaltwandler Simon Wolfgard zögert, die Fremde einzustellen, die sich als menschliche Kontaktperson bewirbt. Er spürt, dass sie ein Geheimnis verbirgt. Und warum riecht sie nicht nach menschlicher Beute? Doch sein Instinkt drängt ihn, Meg den Job zu geben. Als er die Wahrheit über sie erfährt und dass Meg von der Regierung gesucht wird, liegt es an ihm zu entscheiden, ob sie den unausweichlichen Kampf zwischen Menschen und den Anderen wert ist.

Erster Satz: 

Vor langer Zeit gebar Namid Lebensformen aller Art, darunter auch die Lebewesen, die man Menschen nennt. 

Meinung: 

Ich gebe es zu: Für das Cover schwärme ich ziemlich. Es ist hervorragend gelungen!

Auch der Titel spricht mich an. Er klingt im ersten Moment ziemlich nach Thriller, aber wenn man das Cover und den Verlag kennt, weiß man, dass es um was Anderes gehen muss. (Ist das nicht ein toll eingeflochtener Hinweis auf die "Anderen"?)

Vor dem ersten Kapitel gibt es "Eine kurze Geschichte der Welt", worin es genau darum geht. Diese wird natürlich aus einer distanzierten Position erzählt, während der restliche Roman in der personalen Perspektive geschrieben ist. Es werden ziemlich viele Figuren in den Fokus gerückt, was mich immer ein wenig abstößt. Da die Reihe aber im Original fünf Bände umfasst, hoffe ich, dass keine unnötigen Perspektiven eingebracht wurden.
Der Schreibstil war angenehm zu lesen.

Meg mag ich sehr. Sie ist eine interessante Person und das nicht nur wegen ihrer Fähigkeiten. Wie sie mit den Anderen umgeht, ist wirklich vorbildlich. Außerdem hatte man dadurch die Chance, viele der Anderen kennenzulernen. Die Elementarwesen sind wirklich eine Wucht! Aber auch, wie sich die Beziehung zwischen Meg und Simon entwickelt, ist sehr interessant zu erleben. Und ja, ich stehe einfach auf Romanzen! Aber diese Geschichte ist keine reine Romanze, vermutlich nicht mal eine Viertelromanze. Es geht eher um Freundschaft, Heimat/Geborgenheit, den Kampf um die eigene Freiheit und Selbstbestimmung, die Suche nach dem Ich ... Das alles wird mit einer Welt verbunden, die mich gefesselt hat. Es gibt verschiedene Arten von Gestaltwandlern, Vampire und Elementarwesen. Wer weiß, ob später noch andere Arten von Anderen auftauchen werden. Auf jeden Fall macht dieser erste Band Lust auf mehr. Es wird bestimmt einige Leute geben, die den Anfang als zu langsam betrachten werden. Ich mag gerade diese konstante, aber angenehme Geschwindigkeit, weil das auf mich überzeugender wirkt. Wann passiert in der Realität schon mal alles Knall auf Fall? Außerdem kann man so die Figuren erst ein wenig kennenlernen, bevor es zu schlimmeren Situationen kommt. Denn wenn man mich fragt, zeigen extreme Begebenheiten einen Charakter nicht am besten.

Fazit: 

5* 
Trotz der vielen Perspektivwechsel kann ich die Geschichte nur empfehlen. Die Welt ist interessant, die Handlung spannend. Ich erwarte den zweiten Band!

Was hältst du von den "Anderen"? Kannst du meine Begeisterung nachvollziehen? 

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