Mittwoch, 9. November 2016

Buchrezension: "Valentin(s)Tag" von Ann Sophie

Autor: Ann Sophie
Titel: Valentin(s)Tag
Verlag: Selfpublisher
Format: eBook
Seitenzahl: 26

Erscheinungstermin: 10.10.2016
Altersempfehlung: ab 16 Jahren (von mir so eingeschätzt)

Genre: Gay Romance

Schlagwörter: Valentinstag, Bisexualität
Leseprobe: *klick*


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Klappentext:

Katastrophaler kann man eine Bekanntschaft wohl kaum beginnen wie die von Valentin und mir. Ständig scheint er mich auf dem falschen Fuß zu erwischen ...
Manchmal frage ich mich, wohin uns das noch führen wird.

Erster Satz:

Warum muss ein Montag immer so bescheuert beginnen?

Meinung:

Das Cover ist hübsch und atmosphärisch. Dennoch stört mich, dass es so selbstgemacht aussieht. Außerdem fürchte ich, dass das Frauenhände sind, die die Rose halten. Dabei geht es in der Geschichte doch um Männer! Der dunkle Grundton lässt eine sehr viel schmerzvollere und nervenaufreibendere Geschichte vermuten, als man tatsächlich erhält.

Der Titel ist nett. Ich mag solche Wortspielereien. Außerdem passt er zur Handlung.

Torsten erzählt die Geschichte aus seiner Perspektive. Die Autorin bleibt dabei sehr dicht an ihm dran. Dadurch ist der Schreibstil ziemlich umgangssprachlich. Durch Torstens Art kommt auch einiges an Ironie und Sarkasmus dazu. Unterhaltsam ist das auf jeden Fall. Leider befinden sich aber auch noch einige Längen und Anfängerfehler in der Geschichte. Nichts, was man nicht ausbügeln könnte, aber man müsste sich nochmal ransetzen und der Geschichte Zeit widmen.

Inhaltlich passiert gar nicht so viel, aber das ist bei so einer kurzen Geschichte auch schlecht möglich. Die Handlung ist niedlich. Nichts Herzzerreißendes, nichts Besonderes, Mittelmaß eben. Aber wenn man was Kleines zwischendurch lesen möchte, kann man es gerne mit "Valentin(s)Tag" versuchen. Es gibt sehr viel schlechtere Geschichten dort draußen.
Dennoch halte ich daran fest, dass die Autorin nochmal an der Geschichte arbeiten sollte. Wenn sie daran festhält, eine Kurzgeschichte zu veröffentlichen, sollte sie die Längen rauskürzen. Andererseits wäre es auch möglich, einen Roman daraus zu machen. Auf jeden Fall würde ich den Text nicht so lassen.

Torsten ist reichlich verwirrt wegen Valentin, dabei geht es dem nicht großartig anders. Sie sind niedlich zusammen.

Fazit:

3*
Diese Geschichte ist kein Desaster. Überragend gut ist sie leider auch nicht. Mit ein wenig Liebe und Politur könnte sie glänzen, aber dafür müsste noch etwas getan werden. So kann ich leider nicht mehr als drei Sterne geben.

Ist dir diese Kurzgeschichte bekannt? Was hältst du von ihr? 

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