Mittwoch, 30. November 2016

Buchrezension: "Ein stachliger Gefährte" von Piper Vaughn und Kenzie Cade (Portland Pack 1)

Autor: Piper Vaughn, Kenzie Cade
Titel: Ein stachliger Gefährte

Originaltitel: Prickly Business

Reihe: Portland Pack, Band 1 
Verlag: Cursed
Format: eBook (Auch als Taschenbuch verfügbar!)
Seitenzahl: ca. 350

Erscheinungstermin: 14.10.2016
Altersempfehlung: ab 16 Jahren (von mir so eingeschätzt)

Genre: Gestaltwandler, Alltag; Gay Romance

Schlagwörter: Gesellschaftsschichten, Igel, Werwolf
Leseprobe: *klick*

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Klappentext: 

Das Schicksal meint es nicht gut mit Werwolf Dylan: Es hat ihm ausgerechnet den hochnäsigen Igelgestaltwandler Avery als Gefährten zugewiesen. Avery stammt aus gutem Hause und kann sich nichts Schlimmeres als einen verlausten Wolf als Gefährten vorstellen – was er Dylan von der ersten Sekunde an spüren lässt. Also versuchen sie, ihre gegenseitige Anziehung zu ignorieren. Als Avery Probleme mit einem zwielichtigen Kredithai bekommt, kann Dylan jedoch nicht tatenlos danebenstehen, egal, ob er Avery will oder nicht. Doch je besser er ihn kennenlernt, desto stärker spricht er Dylans Beschützerinstinkt an. Denn unter Averys stachligem Äußeren steckt eine unerwartete Verletzlichkeit…


Erster Satz: 

Avery Babineaux hasste Kneipen wie diese - Brösel von Erdnussschalen, auf jedem Fernsehschirm eine andere Sportart, Achtzigerjahre Hair Metal, der aus der Jukebox in der Ecke plärrte.

Meinung:

Mir gefällt der herbstliche Stil des Covers. Es wirkt sehr warm und einladend. Die Bilder sind gut aufeinander abgestimmt, auch wenn man gerne auf den freien Oberkörper hätte verzichten können.

"Ein stachliger Gefährte" ist ein treffender Titel, der neugierig macht und insgesamt gut gewählt wurde.

Erzählt wird aus der personalen Perspektive und in der Vergangenheitsform, wobei sowohl Avery als auch Dylan zu Wort kommen.

Der Inhalt ist spannend und fesselnd. Die Liebesgeschichte wurde mit Fantasy und ein wenig Thriller gekoppelt. Letztere lese ich eher selten, aber in der Kombination hat es Spaß gemacht. Die ungewollte Gefährtenbindung ist dennoch der Hauptbestandteil der Geschichte. Die ungewöhnliche Mischung von Wolf- und Igelgestaltwandlern ist erfrischend. Wenn ich mich nicht irre, wird sogar mal ein Rentiergestaltwandler erwähnt. Sehr cool!
Sex gibt es recht oft, aber im erträglichen Umfang. Ansonsten störte mich nur Dylans Spitzname für Avery ein wenig.

Avery und Dylan passen gut zusammen, da sie sich charakterlich ergänzen. Mir hat gefallen, dass Avery trotz seines vermeintlich schwächeren Wandlerdaseins keine verweiblichte Heulsuse wird, sondern seinen Mann steht, obwohl er einige weiblich anmutende Vorlieben hat. Dylan ist fast klischeehaft raubeinig und hart, aber es ist auszuhalten mit ihm. Besonders gefallen haben mir die besten Freunde der beiden! Sehr originelle Leute.

Fazit:

4*
"Nur" vier Sterne? Ja! Das ist eine tolle Leistung. Bis auf die Tatsache, dass das Hin und Her des Liebespaars manchmal anstrengend war, gibt's an der Story nur auszusetzen, dass sie mich nicht zu 100& begeistern konnte. Trotzde, empfehlenswert!

Kennst du den Roman? Wie hat er dir gefallen? Sind Igelgestaltwandler cool? 

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