Mittwoch, 12. Oktober 2016

Mangarezension: "Auf keinen Fall Liebe!" von Akino Shiina

Titel: Auf keinen Fall Liebe!

Originaltitel: Koi nante shinai! 

Mangaka: Akino Shiina

Übersetzer: Lasse Christian Christiansen

Anzahl der Bände: 1

Verlag: Tokyopop

Erscheinungsjahr: 2015

Seitenzahl: 192

Genre: Boys Love

Altersempfehlung: ab 15 Jahren (Auf der Homepage des Verlags ab 16?)

Leseprobe: *klick*

Mit einem Klick aufs Bild zur Verlagsseite!

Klappentext:

Ritsuki ist der Schönling der Klasse und kann jeden um den Finger wickeln. Ryuji hingegen ist als Miesepeter verschrien und grummelt den lieben langen Tag vor sich hin. Kein Wunder, dass Ryuji von Ritsukis guter Laune total genervt ist. Als er glaubt, Ritsukis dunkles Geheimnis rausbekommen zu haben, möchte er es am liebsten in der ganzen Schule rumposaunen. Doch sein Gewissen schaltet sich plötzlich ein und alles kommt anders als erhofft...

Meinung:

Das Cover sieht toll aus, oder? Ich mag es, wenn die Charaktere unterschiedlich sind und man das auf den ersten Blick erkennen kann. Auch die Farben und der Zeichenstil gefallen mir.

Der Titel ist typisch für das Genre, schätze ich. Wobei man das auf den ganzen Romance-Bereich ausweiten kann. Ein eher lahmer Titel, der meine Kaufentscheidung nicht positiv beeinflusst hat. Er ist auch so nichtssagend und besitzt nichts Besonderes.

Der Zeichenstil ist eindeutig eher niedlich und in der Shoujo-Ecke zu verordnen. Trotzdem wurde damit nicht übertrieben, sodass er auch gut zu einer Geschichte über Jungs passt. Ich mag das sehr!

Für die Handlung fällt mir nicht viel Nennenswertes ein. Sie ist sehr kurzweilig und oberflächlich. Natürlich lernt man die Charaktere ein wenig kennen und es sind auch coole Leute dabei. Aber die Entwicklung der Gefühle des Paares zueinander geschieht eher unzureichend. Es gibt zu wenig Gefühl in der Geschichte - und auch die Handlung rettet das leider nicht. Sie ist nicht außergewöhnlich. Wenn man im Romance-Bereich schon einiges gelesen hat, ist man nicht überrascht.

Auch die Charaktere geben nicht viel her. Ryuji ist der typische schweigsame, leicht aggressive Kerl, der aber sein Herz am rechten Fleck hat. Ritsuki hingegen kommt gut mit anderen aus, ist manipulativ und "perfekt" in vielen Bereichen. Klingt nach Schablone, nicht wahr?
Ristukis Tante ist einen zweiten Blick wert und wahrscheinlich die einzig wahrlich interessante Person des Mangas. Selbstverständlich treten noch Statisten auf, unter anderem eine schüchterne Liebesrivalin...

Fazit:

3*
Dieser Manga ist nicht komplett schlecht. Angenehme Kost, die man lockerleicht mal eben lesen kann, ohne sich Gedanken zu machen. Vielleicht um ein Nachmittagstief zu überwinden oder so. Aber wer wahre, tiefgehende Gefühle und eine spannende Handlung will, sollte zu einem anderen Manga greifen.

Ist dir dieser Manga ein Begriff? Was hältst du von der schablonenhaften Verwendung von Charakteren in Mangas?

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen