Samstag, 2. April 2016

WriYoBo-Update Februar und März: Ende im Gelände oder Ich habe aufgegeben.



Jaa, ich habe das Februar-Update verpennt. Dann war der März schon fast vorbei und ich dachte: "Gut, dann packe ich das halt zusammen in einen Post. Gibt eh nicht viel zu sagen!" Und das stimmt leider immer noch.

Februar 2016


Insgesamt gesehen war der Februar schon viel besser als der Januar. Eine Steigerung von 2k auf 5k ist wenigstens ein Anfang. Dennoch habe ich nur wenig geschrieben und war auch sonst demotiviert. Der Gedanke, den WriYoBo abzubrechen, gefiel mir immer besser, auch wenn ich eigentlich ungern aufgebe. Aber dann würden mich mein schlechtes Gewissen und das Pflichtgefühl nicht mehr so quälen und ich würde mir nicht mehr wie eine Versagerin vorkommen. Oder zumindest weniger. Möglicherweise bin ich auch einfach nicht der Typ für tägliches Schreiben. Das waren so meine Gedankengänge.



März 2016



Obwohl mein Wordcount beschämend ist, fühlt sich dieser Monat besser an für mich. Und das, obwohl ich am Pre-Camp fast gar nicht teilgenommen habe!

Zunächst einmal bin ich gegen Mitte des Monats endgültig aus dem WriYoBo ausgestiegen. Ich hatte zwar im Februar eine Abstimmung bei Twitter gemacht, in der es darum ging, ob ich weitermachen oder aufgeben soll ("Weitermachen" hat eindeutig gewonnen!), aber ich konnte mich einfach nicht aufraffen. Dann gab es erneut eine Regeländerung, welche besonders hart war: Mindestens einmal pro Woche was im WriYoBo-Bereich des Schreibnacht-Forums schreiben. Ich las die Beiträge der anderen sehr gerne und schaute auch regelmäßig rein. Man konnte also nicht sagen, dass ich nicht wusste, was vorging. Aber ich beteiligte mich nicht an Gesprächen. Warum? Weil ich nichts zu sagen hatte, außer dass ich total frustriert war und nichts zustande brachte. Ich bin nicht der Typ Mensch, der gerne seine Niederlagen mit anderen teilt, weswegen ich darüber erst recht nicht schreiben wollte. Allein die Vorstellung, einmal die Woche ins Forum schreiben zu müssen, dass ich wieder nichts geschafft hatte und eine Komplettversagerin war, machte mich fertig. Also beschloss ich, endgültig auszusteigen. Nicht wegen der Regel, denn wenn ich erfolgreicher gewesen wäre, hätte sie mir gar nichts ausgemacht. Einfach, weil ich seit Januar schon überlege, ob diese Aktion die richtige für mich ist. Mittlerweile denke ich, dass ich noch einen passenden Schreibrhythmus für mich finden muss, da ich eben nicht wie der Durchschnittsmensch bin. Ich brauche Pausen und bin oft kraft- und motivationslos. Mich dann zu quälen, löst nur meinen Sturkopf aus - und dann geht gar nichts mehr. Also nutze ich die Zeit jetzt, meinen eigenen Rhythmus zu finden. Fakt ist, dass es mir seit dem Ausstieg viel besser geht, weil ich endlich diesen unterschwelligen "Schreib endlich, du blöde Kuh!"-Druck losgeworden bin. Den ich mir übrigens selbst gemacht habe, alle anderen waren ziemlich lieb und verständnisvoll!

Der zweite Meilenstein des Monats: Ich habe mit der ersten Überarbeitung von FFAT begonnen! *-* Genau das, was ich mir Ende des letzten Jahres vorgenommen hatte. Endlich konnte ich das machen! 14 von über 200 Normseiten sind natürlich nicht viel, aber der erste Schritt ist getan. Ich weiß jetzt schon, dass ich noch viel in die Geschichte investieren muss. Auch wenn ich regelmäßig zwischen veröffentlichungswürdig und höchstens Fanfiktion.de-Niveau schwanke, glaube ich immer noch an die Story. Ich finde sie immer noch gut - und das kommt selten vor.

Was steht im April an?

Der April wird ein Experiment. Ja, ich weiß, ich mache so was ständig. Aber warum auch nicht? Trial and Error, sonst finde ich ja nie heraus, wie es für mich funktioniert!
Ich habe beschlossen, am Camp NaNoWriMo teilzunehmen. Ob das so schlau ist, nachdem ich endlich den WriYoBo-Druck losgeworden bin, weiß ich nicht. Aber wenigstens ist das Camp zeitlich begrenzt auf diesen einen Monat. Das ist machbar. Ein Sprint statt eines Marathons, wenn man Camp und WriYoBo vergleicht.
Ich möchte eine Kurzgeschichte beenden. Eine weitere soll überarbeitet werden. was im Grunde genommen komplettes Neuschreiben bedeutet. Dann habe ich noch die eine Szene aus FFAT, die ich aus einer anderen Sicht nochmal schreiben wollte, auch wenn sie so nicht ins Buch kommen wird. Aber sie quält mich schon so lange! Vielleicht freuen Fans, falls es denn welche geben wird, sich ja darüber. Wenn das alles durch ist, werde ich mich endgültig zwischen Assassinen- und Dämonenbeschwörer-Story entscheiden müssen. Nur eine kann zur Zeit geschrieben werden!

Wie liefen bei dir die letzten beiden Monate? Hast du dir Ziele für den April gesetzt?
Und wie fändest du es, wenn ich in mein Schreib-Update, denn so wird es fortan heißen, ein Lese-Update integrieren würde? Oder reichen die Rezensionen? 

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