Mittwoch, 23. März 2016

Buchrezension: "Offswitch" von A.C. Lelis (kinky pleasures 3)

Autor: A.C. Lelis
Titel: [off]switch

Reihe: kinky pleasures, Band 3
Verlag: Cursed
Format: E-Book 
Seitenzahl: ca. 518

Erscheinungsdatum: 15.09.2015
Altersempfehlung: ab 18 Jahren

Genre: Alltag, BDSM, Erotik; Gay Romance

Schlagwörter: Polizist, Kriminalität
Leseprobe: *klick*


Mit einem Klick aufs Cover zur Verlagsseite!

Klappentext:

Das SMack ist Ricks erster Einsatzort nach seiner Versetzung – vorteilhaft für sein noch recht spärliches Privatleben in Hamburg, denn die Fetisch-Bar entspricht genau seinem Geschmack. Und nicht nur sie zieht ihn sofort in ihren Bann, auch ihr Besitzer Andreas übt eine enorme Anziehungskraft auf Rick aus, der er sich schon bald nicht mehr entziehen kann. Doch hinter Andreas‘ verspielter Art verbergen sich Geheimnisse, die nicht nur ihren Gefühlen, sondern auch Ricks Polizeikarriere gefährlich werden können.

Erster Satz: 

Ich leide nicht unter einem Helfersyndrom.

Meinung: 

Das Cover passt stilistisch zu den anderen der Reihe und ist ansprechend gestaltet.

Auch dieser Titel beinhaltet wieder eine BDSM-Anspielung und passt zur Geschichte.

Wie bei Band 2 wird die Ich-Perspektive zum Erzählen genutzt. Rick und Andy wechseln sich kapitelweise ab, wodurch eine gute Dynamik entsteht.

Der Stil ist weiterhin schlicht und blütenlos. Nichts zum Markieren, aber gut lesbar und verständlich.

Das Buch zu lesen hat Spaß gemacht. Neben Sessions, dem Aufbau einer Beziehung und anderen zwischenmenschlichen oder persönlichen Problemen wird auch der Crime-Faktor höher. Das hat nicht nur mit Ricks Job zu tun. Andreas trägt sogar mehr dazu bei als er. ;)
Auch in diesem Band gibt es eine tragische Vergangenheit und viel Sex. Man könnte meinen, dass alle Subs gestört sein müssen, um sich gerne zu unterwerfen. Das missfällt mir. Zum Glück gibt es auch Doms, die einen an der Waffel haben.
Sex ist in diesem Band noch viel wichtiger und ein eindeutiges Verbindungsglied zwischen Rick und Andy. Das stört mich nicht sonderlich, obwohl Andy ziemlich notgeil ist. Oder dauergeil, wie man's nimmt. Die Sessions hier sind härter als in Band 2, aber für eine BDSM-Geschichte erträglich. In dem Bereich gibt es Geschichten, da wünschte man sich, sie wären nie geschrieben worden, weil sie so unmenschlich erscheinen.

Rick ist ein guter Dom und ein ansprechender Charakter.
Andy dagegen ist schwierig. Wegen meines Faibles für abgefuckte Leute mag ich ihn, aber als Partner würde ich ihn nicht wollen.
Yvonne taucht auf und ist wie immer. Kai und Boris sieht man wieder, aber man lernt auch allerlei andere Leute kennen. Das macht Andys Charakter authentischer.

Fazit: 

4* 
Eine spannende Geschichte, die mehr als nur ein erotisches Prickeln besitzt! Hier bleiben wenig (softe) BDSM-Wünsche offen. Dazu kommen interessante Charaktere und eine übergeordnete Geschichte, welche sich über die drei Bände der Reihe spannt.

Was hältst du von BDSM-Geschichten? Und ganz besonders von diesem Titel?


Weitere Bände der Reihe: 
    

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