Mittwoch, 16. September 2015

Buchrezension: „Somebody Nice!“ von Raine O'Tierney

Achtung: Englischer Titel! Kurzgeschichte! Momentan umsonst!


Autor: Raine O'Tierney

Titel: Somebody Nice!

Format: Ebook

Verlag: MMRomanceGroup.com 

Seitenzahl: ca. 80

Erscheinungstermin: 16. Januar 2015

Altersempfehlung: ab 14 Jahren (von mir so eingeschätzt, selbstverständlich abhängig von den Englischkenntnissen!)

Leseprobe: *klick*


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"Klappentext":


Milo and Danny's relationship is just starting to heat up, but Milo's not quite ready to be introduced as "the boyfriend" to Danny's adopted daughter, Melissa. So what happens when precocious Melissa takes it upon herself to find Danny a girlfriend and enlists the help of her school librarian, Milo, along the way? An adorable story about family and romance. 
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Dear Author, NewYorkDating.com Profile Name: Danny Age: 35 Location: New York City Sexuality: Male seeking Male Looking for: a nice person! Who loves dogs! And children! About Me 
This is Danny, he is a very nice person and he is very funny, but I think he is lonely. He helped me when my mom wanted to sell me to a reality show and now I live with him and I wanted to do something back for him so I want to find someone for him, because he has only me and Bunny, that’s his dog, who is really big. And I’m 7 years old and Danny is 35, which is really old, but that doesn’t matter he looks younger. Miss Portwood, my teacher said I need to say what Danny likes to do and he likes to walk with Bunny and work out and play football with me and Bunny and he works also, I think he is a police officer or something, he has a really cool car! And he has a ring in his nipple, which I think is really ouch, but he says people like it. I don’t understand why but Danny says I need to be older but I’m already 7. 
Hugs, Melissa 


Erster Satz: 

„I'm not going to let her go!“

Meinung: 


Das Cover ist schlicht, aber stilvoll gehalten. Mir gefällt der Bildausschnitt eines händchenhaltenden Paares ebenso wie die Schrift.
Der Titel ist sehr aussagekräftig, denn genau das wünscht sich die kleine Melissa für ihren Danny: „Somebody nice!“ Gut gewählt und eindeutig identifizierbar mit Wiedererkennungswert.
Als Kurzgeschichte ist es hier natürlich nicht möglich, besonders viele Nebencharaktere einzuführen und detailliert darzustellen. Deswegen bleiben diese auch eher blass. Dafür sind Danny, Milo und Melissa umso besser dargestellt. Danny spielt seine Rolle als alleinerziehender Adoptivvater wirklich gut, ist sich aber gleichzeitig nicht zu schade, eine neue Beziehung zu beginnen. Warum sollte er auch nicht? Milo ist eher schüchtern und zurückhaltend und bringt auch den Konflikt in die Geschichte. Wäre Milo nur ein wenig anders, wäre das Konzept nicht aufgegangen. Melissa ist eine sympathische Grundschülerin, die aufgeweckt und niedlich ist. Auch sie trägt dazu bei, die Handlung in Gang zu bringen.
Die Handlung an sich gefällt mir gut. Man kann da nichts Großartiges mit vielen Irrungen und Wirrungen erwarten, aber für den Umfang ist sie durchaus ausreichend. Außerdem ist die Geschichte herzerwärmend und niedlich; ganz hervorragend, wenn man ein wenig Balsam für die Seele braucht. Storytechnisch sind mir keine groben Schnitzer aufgefallen.
Der Stil der Autorin... Dazu kann ich nicht viel sagen. ^-^“ Ich konnte die Geschichte sehr gut verfolgen und verstehen, musste auch nur ein oder zwei Wörter nachschauen. Von daher denke ich, dass das Englisch nicht besonders anspruchsvoll ist. Aber da ich den Text sowieso als Ebook vorliegen hatte, erledigen sich sprachliche Probleme schnell: Einfach ein wenig länger auf ein Wort tippen und es wird eine Übersetzung angezeigt. Zumindest bei meinem Kindle.

„You can't kiss if you're not going to be boyfriend and boyfriend!“
(Ebook, 91%, Position 933)

Fazit: 


Insgesamt würde ich sagen, dass sich ruhig jeder, der ein wenig Englisch kann, an diese Geschichte herantrauen kann. Sie ist unterhaltsam und kurzweilig, der Inhalt nicht besonders schwer zu verstehen. Außerdem ist ein positiver Nebeneffekt, dass man automatisch sein Sprachgefühl und seinen Wortschatz verbessert, wenn man auch mal auf englisch liest. ;)

5*

Anmerkungen:
Die Geschichte wurde während eines Writing Prompts einer amerikanischen M/M-Schriftstellergruppe geschrieben. Eine Beschreibung des Bildes, welches die Autorin zu der Story inspiriert hat, wurde ebenfalls hinzugefügt. Das ist alles auf Amazon nachzulesen. Da ich mir nicht sicher bin, wie viel ich davon auf meinen Blog übernehmen kann, erwähne ich das hier. 

Habt ihr diese Kurzgeschichte gelesen? Wie fandet ihr sie? Lest ihr überhaupt Kurzgeschichten? Vor allem in einer anderen Sprache?

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